• Schmerzen durch Arthrose?

    Dann bloß nicht einrosten! Betroffene sollten sich möglichst viel bewegen. Durch körperliche Aktivität wird Gelenkflüssigkeit produziert, welche die Gelenke schmiert. So verhindern Sie, dass Knorpel rau und spröde werden. Also hoch von der Couch und bewegen!

  • Vitamin D

    Vitamin D ist wichtig, um Immunsystem und Knochenbau zu stärken.
    Das Schöne:
    Der Mensch kann diese Substanz selbst in der Haut bilden.
    Allerdings braucht es dazu Sonnenlicht, und das ist in der dunklen Jahreszeit bekanntlich knapp bemessen. Unser Tipp: Gehen Sie möglichst oft an die frische Luft – auch wenn es kalt und ungemütlich ist. Zu weiteren Fragen zu Vitamin D beraten wir Sie gern.

  • CallmyApo-App

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    Sprechen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne!

    Brunnen Apotheke, Freiburg, Tel.: 0761 / 32999

Schilddrüse

Die Schilddrüse - Steuerungszentrale im Mini-Format
Foto: Forum Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ unterhalb des Kehlkopfes. Die beiden Seitenlappen schmiegen sich an die Luftröhre und sind über dem Schildknorpel miteinander verbunden. Bei einer gesunden Schilddrüse ist jeder der beiden Lappen nicht größer als das Daumenendglied des jeweiligen Patienten. So wiegt die Schilddrüse eines Erwachsenen etwa 20 bis 25 Gramm und ist ungefähr so groß wie eine Walnuss.

Aus Jod und Eiweißbausteinen erzeugt die Schilddrüse das Hormon Thyroxin (Tetrajodthyronin/T4 und Trijodthyronin/T3), speichert es und gibt es nach Bedarf an das Blut ab. Mit diesen Botenstoffen lenkt das Mini-Organ fast alle wichtigen Funktionen im Körper: den Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. Von ihrem "Standort" im Hals beeinflusst die Schilddrüse mit ihren Hormonen auch Persönlichkeit und Psyche, Sexualität und Fruchtbarkeit und sogar das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

Jod - der Gesundheit auf der Spur

Für den Aufbau des Thyroxins benötigt die Schilddrüse täglich etwa 200 Mikrogramm von dem Spurenelement Jod. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf sogar auf bis zu 260 Mikrogramm an, da die Mutter das ungeborene Kind mitversorgen muss.
Die meisten Menschen nehmen im Alltag allerdings deutlich weniger Jod auf. Viele Schilddrüsenkrankheiten in Deutschland werden durch den Jodmangel in unserer Nahrung verursacht und wären mit einer gezielten Ernährung leicht zu vermeiden. Zur Vorbeugung von Schilddrüsenkrankheiten ist zum Beispiel der regelmäßige Verzehr von Hochseefisch und die Verwendung von jodiertem Speisesalz zu empfehlen. Ein Mangel an Jod kann außerdem durch die regelmäßige Einnahme von Jodid-Tabletten ausgeglichen werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Jodid-Einnahme in jedem Fall zu empfehlen, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten.

Kleine Störung - große Wirkung

Rund ein Drittel der Deutschen hat Probleme mit der Schilddrüse - oft ohne es zu wissen. Besonders häufig kommt dies bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte vor: Ab dem 45. Lebensjahr ist jeder Zweite betroffen. Frauen sind in aller Regel stärker gefährdet als Männer.
Jodmangel und Erkrankungen der Schilddrüse können das Organ aus dem Takt bringen, so dass es nicht mehr die richtige Menge an Botenstoffen aussendet. Viele verschiedene Funktionen im Körper geraten dann aus dem Gleichgewicht: Dies kann sich bemerkbar machen durch Konzentrationsschwäche, kühle Haut, Gewichtszunahme, Verstopfung ebenso wie durch Herzklopfen, innere Unruhe, Schwitzen oder Gewichtsabnahme - also alles Erscheinungen, die fast jeder irgendwann einmal an sich beobachtet. Deshalb werden Schilddrüsenprobleme oft auch nicht auf den ersten Blick erkannt, denn die genannten Krankheitserscheinungen sind eher allgemein. Doch auch schwerwiegende Symptome wie unerfüllter Kinderwunsch oder depressive Verstimmungen können mit Schilddrüsenproblemen zusammenhängen. Bei einem Verdacht ist daher die Untersuchung der Schilddrüse beim Arzt besonders wichtig. Er kann feststellen, ob mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt.

Hier gehts zum Schilddrüsen - Check

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